Wofür eignen sich Klappvisitenkarten besonders gut?
Klappvisitenkarten sind ideal, wenn du neben den Kontaktdaten noch zusätzliche Informationen platzieren möchtest, ohne das Design zu überladen. Typische Inhalte sind Leistungsübersichten, Öffnungszeiten, Terminnotizen, QR-Codes, Social-Media-Profile oder kleine Preislisten. Auch als Stempel- oder Bonuskarte funktionieren sie sehr gut, weil innen genügend Fläche für Felder und Hinweise bleibt. Die Außenflächen bleiben dabei clean und repräsentativ, während innen die Details stehen – das wirkt professionell und gleichzeitig praktisch.
Welche Dateieinstellungen sind für den Druck wichtig?
Lege die Druckdaten in der Regel in CMYK an und arbeite mit einer ausreichenden Auflösung (bei Bildmotiven typischerweise 300 dpi). Plane einen Beschnitt ein, damit Hintergründe bis zum Rand sauber gedruckt werden, und halte einen Sicherheitsabstand für Texte und wichtige Elemente ein. Exportiere am besten als druckfähiges PDF, Schriften eingebettet oder in Pfade umgewandelt. So verhinderst du Umbrüche oder fehlende Fonts. Achte außerdem darauf, dass die Falz berücksichtigt wird und innen nichts „zu nah“ an der Kante sitzt.
Wie berücksichtige ich Falz und Innenlayout korrekt?
Beim Klappformat ist die Falz der entscheidende Punkt: Platziere keine wichtigen Elemente direkt auf der Falzlinie und plane innen etwas „Luft“ ein, damit Text nicht optisch verschwindet. Wenn du innen Felder (z. B. für Termine oder Stempel) nutzt, sollten Linien nicht zu fein sein und genügend Abstand zur Kante haben. Ein guter Ansatz: außen starkes Branding, innen strukturierte Infos. So bleibt die Karte beim ersten Blick klar, und beim Aufklappen findet man schnell die Details – ohne Suchen.
Welche Farben und Schwarztöne sollte ich verwenden?
Für ein stabiles Druckergebnis empfiehlt sich eine konsistente Farbanlage: Nutze CMYK-Werte und vermeide extrem gesättigte Kombinationen, die an Kanten „dicht“ wirken können. Für kleine Texte eignet sich häufig ein reines Schwarz (K) besser als ein Mischschwarz, weil es schärfer wirkt. Für große schwarze Flächen kann dagegen ein tiefes Schwarz (Mischung) sinnvoll sein, sofern sauber angelegt. Wichtig ist, dass feine helle Schriften auf dunklem Grund genug Stärke haben, damit sie im Druck nicht zulaufen oder zu dünn erscheinen.
Welche typischen Fehler sollte ich in den Druckdaten vermeiden?
Die häufigsten Probleme sind fehlender Beschnitt, zu geringer Sicherheitsabstand und falsch angelegte Farben (RGB statt CMYK). Ebenfalls kritisch: zu kleine Schriftgrößen, sehr feine Linien, nicht eingebettete Fonts oder Transparenzen, die beim Export unerwartet aussehen. Bei Fotos kann eine zu niedrige Auflösung zu unscharfen Ergebnissen führen. Vermeide außerdem wichtige Inhalte direkt am Rand oder nahe der Falz. Wenn du Sonderfarben oder spezielle Effekte planst, sollten diese sauber getrennt und eindeutig benannt sein, damit sie in der Produktion korrekt interpretiert werden.
Wie platziere ich QR-Codes und kleine Elemente drucksicher?
QR-Codes sollten groß genug sein, damit sie zuverlässig gescannt werden – und sie brauchen ruhige Flächen (Kontrast, keine unruhigen Bilder dahinter). Lass rund um den Code eine helle Ruhezone frei. Kleine Icons, Linien oder Tabellen innen: setze sie nicht zu filigran und achte auf ausreichend Kontrast. Wenn du viele Details unterbringst, arbeite mit klaren Absätzen, Zwischenüberschriften und Piktogrammen. So bleibt die Karte lesbar. Ein kurzer Testausdruck im Originalmaßstab hilft, bevor du die finalen Daten exportierst.
Welches Dateiformat ist am zuverlässigsten für die Abgabe?
Am sichersten ist meist ein druckfähiges PDF aus deinem Layoutprogramm, idealerweise mit eingebetteten Schriften, korrektem Beschnitt und passenden Farbprofilen. Bilder sollten nicht nachträglich „hochskaliert“ werden. Wenn du mit offenen Dateien arbeitest, exportiere die finale Version so, dass Transparenzen sauber reduziert sind und keine Schnittmarken in den Endbereich ragen. Für Logos empfiehlt sich Vektorformat im Layout (z. B. PDF/EPS/SVG je nach Workflow), damit Kanten sauber bleiben. So erhältst du ein präzises Ergebnis – außen wie innen.